Über uns

Alles Lebendige unterliegt einem stetigen Wandel und so ist es auch in der Tauwerkstatt. Nach 14 Jahren Forschungs- Aufbau und Pinierarbeit hat Gründerin Karin Niessen die Tauwerkstatt zur Jahreswende 2024-2025 an Friederike Hartmann übergeben. Beide verbindet die Liebe zur Natur, zu den (Heil-)Pflanzen und die Freude über und am Tau.

Das Anliegen der Tauwerkstatt ist es, den TAU, diese wunderbare Erscheinung der Tropfen, die wie glänzende Diamanten an Grashalmen, Blüten, Knospen und Blättern hängen, in die seelische Aufmerksamkeit der Menschen zu bringen. Was hat es auf sich mit dieser faszinierenden Erscheinung, wenn man den naturhaften Bedingungen der Taubildung nachgeht? Wieviele Gedichte finde ich über den Tau seit altersher? Was heißt TAU oder TAO oder ROS (lat.) oder la ROSEE (franz.) oder DEW (engl.)?

Der Impuls zur Gründung der Tauwerkstatt geht hervor aus der Arbeit mit Tautropfen in den Seminaren bei Dr. Klaus Wilde in Pforzheim und Karins langjährigen Arbeit als Heilpraktikerin, ihrer Erfahrung mit und Liebe zu Heilpflanzen.

Mit Tautropfen belebtes Wasser bildet das Herzstück unserer Arbeit in der Tauwerkstatt.

Wir gehen davon aus, dass die Welt eine Klangschöpfung ist und auch durch Klänge wieder erfrischt werden kann.

Dr. Wilde entdeckte, dass in den Tautropfen jeden Morgen und Abend 12 Töne erscheinen, die mit einer hohen Energie ausgestattet sind. Sie sind unhörbar für uns Menschen, da ihre Schwingung unter 16 Hertz liegt. Sie vermögen bei Mensch, Tier, Pflanze einen Klangausgleich, eine Klangerneuerung herbeizuführen. So bekommt das Wort TAUFRISCH einen greifbaren Inhalt.

Taubildung kann betrachtet werden als ein Gespräch zwischen den Elementen: Mit Abklingen der Wärmewirkung der Erde erscheinen aus dem unsichtbaren Weben der Luft die winzigen Wasserperlen im Regenbogenglanz des Lichts.

Hallo, ich bin Friederike Hartmann – ein Nordlicht mit Wahlheimat Sachsen – und danke Karin, dass Sie mir die Pflege der Schätze ihrer Tauwerkstatt anvertraut. Unser Kennenlernen und die Begegnung mit ihrer Arbeit vor drei Jahren haben mich tief berührt und begeistert. Ich liebe die leisen Töne und den Platz abseits der Mitte. Vom Tanz kommend führte mein Weg über die Eurythmie zur Heileurythmie. Die Tauarbeit ist für mich ein Tor zu achtsamem Wirken in Verbindung mit den kleinen und großen Wundern der Schöpfung.